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Tagebuch eines Skandals

Film-, Theater- und Musicalkritiken sind hier Thema (und Gott weiss was noch alles)

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Tagebuch eines Skandals

Beitragvon Fini » 19. August 2007, 11:29

Geschrieben am 24.03.2007 08:34

Manchmal findet man sie noch, diese Filmjuwelen, die großes Kino ausmachen. Geschichten, die fesseln und so schnell nicht mehr loslassen. Mit „Tagebuch eines Skandals“ ist dem britischen Film- und Theater Regisseur Richard Eyre (Stage Beauty) genau so ein cineastisches Schmuckstück gelungen. Packend bis zum Schluss und hochkarätig besetzt, wagte sich Eyre an den gleichnamigen Bestseller von Zoe Heller. Entstanden ist ein düsteres Psycho-Drama, das in die Abgründe der menschlichen Seele blickt, wo die Grenzen zwischen Leidenschaft und Obsession, Freundschaft und Abhängigkeit verwischen.



Barbara Covett (Judi Dench) führt seit vielen Jahren als Geschichtslehrerin an der Londoner St. Georg’s School ein strenges Regiment in ihrem Klassenzimmer. Nur noch wenige Jahre trennen die über 60-Jährige von ihrem wohlverdienten Ruhestand und so sieht die sittentreue Dame auch keinerlei Notwendigkeit, ihre altbackenen Unterrichtsmethoden zu ändern. Schließlich ist sie eine Koryphäe an ihrer Schule: hart, aber gerecht, unbeliebt, aber geachtet. Doch außerhalb der Schule lebt Barbara ein einsames Leben: keine Familie, keine Freunde und als einzigen Begleiter an ihrer Seite ihre Katze, trottet ihr Alltag öde vor sich hin. Das alles ändert sich als die junge Sheba (Cate Blanchett) an die Schule kommt. Die hübsche Kunstlehrerin sticht Barbara sofort ins Auge und fortan sucht sie gezielt den Kontakt zu ihrer unkonventionellen Kollegin. Schon bald freunden die beiden Frauen sich an und Sheba vertraut Barbara ihre tiefsten Ängste und Sorgen an. Die Ehe mit ihrem älteren Mann Richard (Bill Nighy) verliert an Leidenschaft, das Mutterdasein laugt sie aus und eigentlich wünscht sie sich nur eines: den familiären Alltagstrott für kurze Zeit einmal hinter sich zu lassen. Doch ein Geheimnis gibt es da noch, von dem Barbara nie erfahren darf. Sheba hat eine Affäre, und zwar mit ihrem Schüler Steven Connolly (Andrew Simpson) und der ist gerade mal fünfzehn. Als Barbara die beiden zufällig zusammen beobachtet, sieht sie ihre Chance gekommen, Sheba noch stärker an sich zu binden und so ihre ewige Freundschaft zu ihre zu erpressen. Ihr Wissen über die Affäre benutzt die einsame Lehrerin fortan als Druckmittel, um immer tiefer in Shebas Privatleben einzudringen und die Abhängigkeit von ihr für ihre eigenen Zwecke auszunutzen...
Liebe Grüße
Bilola, an der See Oste (Madita, 2010)


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Re: Tagebuch eines Skandals

Beitragvon shangri » 19. August 2007, 11:29

Geschrieben am 24.03.2007 09:25

Ich hab seit letzten Nov das Buch (Tagebuch einer Verführung heißt es in deutschen Übersetzung) hier stehen und bin über die ersten 100 Seiten noch nicht hinaus ?(

Irgendwie war ich nicht in der passenden Stimmung. Jetzt ist die Frage, erst Kino oder lieber lesen und dann auf den Film verzichten, weil mich die Änderungen da doch wieder nur ärgern :D
shangri
 

Re: Tagebuch eines Skandals

Beitragvon Fini » 19. August 2007, 11:30

Geschrieben am 24.03.2007 09:31

hm, das kann ich dir alles nicht beantworten, habe das buch nicht gelesen, deshalb fand ich den film wahrscheinlich auch gut ;)
Liebe Grüße
Bilola, an der See Oste (Madita, 2010)


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Re: Tagebuch eines Skandals

Beitragvon eriam » 19. August 2007, 11:30

Bongo:

Geschrieben am 24.03.2007 16:52

Den Film wollte ich auch unbedingt im Kino sehen, habe es aber leider verpasst. Ich hatte im Radio darueber ein Bericht gehoert und auch ein paar Auschnitte gesehen. Ich warte jetzt bist er auf DVD kommt.

Ich finde ja Judi Dench sowieso so klasse als Schauspielerin. Ich sehe sie immer wieder gerne. Letztes Jahr habe ich sie auf den Brettern bewundern duefern. In dem Theaterstueck 'Hay Fever' ich fand es nur klasse.

Lieben Gruss
Bongo
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