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Die Spaziergängerin von Sans-Souci

BeitragVerfasst: 12. August 2007, 18:54
von eriam
Geschrieben am 03.09.2006 13:37 - (User gelöscht - ich stelle es aber trotzdem rein, weil es ein genialer Film ist und ein Klassiker)

Ich möchte euch gern einen meiner liebsten Filme vorstellen.

Berlin, 1933. Elsa (Romy Schneider) und Michel Wiener (Helmut Griem) nehmen den 12jährigen jüdischen Max Baumstein bei sich auf, nachdem sein Vater von der SA umgebracht wurde. Elsa reist mit ihm nach Paris, während ihr Mann nachkommen soll - aber nie ankommt.
Sie schlägt sich in Paris als "Sängerin" durch und muss in der Abischt, ihrem Mann zu helfen, schwere persönliche Opfer bringen.

Paris, 1981. Max (Michel Piccoli) ist ein sechzigjähriger Mann geworden. Er steht vor Gericht, weil er einen Menschen getötet hat.
Er hatte in diesem den einstigen deutschen Peiniger seiner Familie erkannt. Erst jetzt erfährt seine junge Frau Lina (Romy Schneider) die dramatische Geschichte ihres Mannes.


Die letzte, ergreifende Rolle von Romy Schneider. Sie widmete diesen Film ihrem Mann und ihrem Sohn.

Dieser Film hat mich unheimlich bewegt.
Da ich ihn nur als Video habe und keinen Recorder mehr, habe ich ihn mir jetzt noch einmal bei Amazon als DVD bestellt.

http://tinyurl.com/fta4y

Re: Die Spaziergängerin von Sans-Souci

BeitragVerfasst: 12. August 2007, 18:54
von Jutzerl
Geschrieben am 04.09.2006 20:25

Ich find den Film auch so toll und auch die Geschichte drumherum. Es war ja auch ihr erster Film nach dem Tod ihres Sohnes David und der Junge, der ihren Sohn spielt im Film, war ihm wohl sehr ähnlich.

Ich bin ein ganz großer Romy-Schneider-Fan. Eine Frau mit einem solchen Aussehen und einer solchen Ausstrahlung, die aber überhaupt nicht mit sich zufrieden war und sich total hässlich fand.