Ein Märchen von der Scheibenwelt
Pratchett legt mit "Kleine Freie Männer" nach "Maurice der Kater" ein weiteres "Märchen von der Scheibenwelt" vor.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Tiffany Weh, ein Mädchen aus einer Schäfersfamilie, die gern eine Hexe wäre. Das nötige Rüstzeug dazu bringt sie mit, schließlich ist sie eine Enkelin von Oma Weh.
Doch noch bevor sie eine Möglichkeit findet, eine Ausbildung zur Hexe anzutreten, wird ihr kleiner Bruder von der geheimnisvollen Königin entführt, deren Welt sich mit Tiffanys Welt überlappt.
Obwohl die Hexe Fräulein Tick Tiffany um Geduld bittet , während sie sich auf den Weg macht, um Verstärkung zu holen, zieht Tiffany auf eigene Faust los, um ihren Bruder zu befreien. Unterstützung bekommt sie dabei von den "Wir-sind-die-Größten", einem rauf- und sauflustigen Koboldvölkchen, das einst in den Diensten der Königin stand, und von Fräulein Ticks sprechender Kröte, die ebenfalls für die eine oder andere Überraschung gut ist.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, Pratchett schildert Tiffanys rasante Reise durch Märchenreich der Königin gewohnt flüssig und fesselnd. Und natürlich dürfen ein paar sarkastische Seitenhiebe auf das Real Life nicht fehlen...
DarkPrince hat beim Lesen durchweg nur gekichert (was gerade in der Arztpraxis seeehr faszinierend rüberkam).
Und natürlich ist "Kleine Freie Männer" für alle Hexen-Fans zu empfehlen...
Aber mehr verrat ich jetzt nicht mehr...
Lesehungrige Grüße
vom mietz
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