So ging es mir/uns letzten Sonnabend. Ich hatte vor, ein Ochsenschwanzragout zu bereiten und dafür eingekauft. OK, O-Schwanz gab es nicht mehr in der gewünschten Menge, also habe ich noch Beinscheibe und Schulterstück dazu genommen. Als ich am frühen Abend mit der Zubereitung beginnen will, sehe ich - Schockschwerenot! - dass das Fleisch 3,5 Stunden im Ofen schmoren soll. Das hatte ich total übersehen und kurzerhand gab es Nudeln, während das Fleisch aber schon mal in die Röhre durfte. Gegen 21 Uhr war es fertig zur weiteren Zubereitung, die aber am nächsten Tag erfolgen sollte, und der Duft strömte durch die Wohnung (mit LOMPE wäre das vermutlich nicht passiert!), bis gegen 22:30 Uhr die Neugier auf dieses Gericht siegte, und ich mir dachte, dass es nun Zeit wäre, doch mal ein winziges Fitzelchen dieses überaus lecker riechenden Ragouts zu probieren! Ich hätte es nicht tun sollen - ich habe mich gefühlt wie im ersten Absatz beschrieben - und konnte nicht mehr aufhören! Allerdings habe ich das Schmortopfmassaker nicht alleine zu verantworten. Der Mensch neben mir hatte ebenfalls großen Gefallen an diesem lauwarmen Lutsch-Fleisch gefunden und so blieb dann nur noch ein winziges Stück für den nächsten Tag übrig.
Ich glaube, für nächstes Wochenende werde ich einen Ochsenschwanz bestellen und das Rezept bis zum Ende zubereiten!


