Interessanter Bericht, danke!
Scotts Schlußfolgerung: "Die Impfstoffhersteller sollten ihre Vakzinen auf die längere Dauer des Immunschutzes hin testen und in ihren Empfehlungen auf dem Beipackzettel eine realistischere Dauer des Immunschutzes angeben." (Feline Practice, Juli/August 1997; und Journal of Veterinary Research, Mai 1999; verwendet wurde in dieser Studie Fel-O-Vax von Fort Dodge Laboratories).
An den Daten kann man schon sehen, wie ernst sie das so nehmen.

Wieso sollten sie längere Abstände empfehlen, wenn sie damit Geldeinbußen hinnehmen müssen? Solange Pharmafirmen sowas selbst bestimmen dürfen, wird sich an der gängigen Praxis wohl nichts ändern.
Bei Pferden ist das zum Teil noch bescheuerter. Die Influenza-Impfung wird vom Hersteller ebenfalls mindestens für ein Jahr haltend beschrieben und irgendeine Pferd-/Reiter-Institution (ich weiß nicht mehr genau welche!) schreibt vor, wenn Pferde an Turnieren teilnehmen, müssen sie alle sechs Monate geimpft werden. Das ist totaler Unsinn, der sich aber seit Jahrzehnten wacker hält.
Elsa und Teti haben jeweils Grundimmunisierung (also alles, was man binnen eines Jahres braucht) vor 6 Jahren erhalten, mehr nicht. Die Zwerge sind gar nicht geimpft. Ich habe bei Linus und O'Melley mit Impfschäden zu kämpfen gehabt, ich habe eine Risikoabwägung bei reinen Hauskatzen gemacht und die Impfung hat verloren.
