Justin ist zurück gekehrt...
Meinen Einstand hier beginne ich nun gleich mit einer guten Nachricht: Justin ist zurück gekehrt nach einer für uns langen zermürbenden Zeit, voller Tränen, Hoffnung und auch wieder tiefer Verzweiflung. Doch gehört nun der Vergangenheit an, denn wie durch ein Wunder ist er exakt seit Feststellung der Ursache wieder bei uns. *lächel*
Weil wir noch eine Menge Schlafdefizit haben, mache ich es etwas kürzer heute. Doch wissen sollt ihr es…
Zur Vorbereitung auf das gestrige Gespräch hatte ich eine Art „Anfalltagebuch“ erstellt, Dank Forum war das ja alles gut dokumentiert, der schmerzhafte Rest tief in der Erinnerung. Zum Schluss fügte ich eine Rubrik „Besonderheiten“ ein, alles, was nicht normal gewesen war und Stress hervorgerufen haben konnte. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: alle Tiere haben im Juni, genau 3 Tage vor dem ersten Anfall eine Spot-on-Flohkur bekommen, im Juli erneut eine gegen Würmer, 4 Tage vor der nächsten Anfallserie. Mir schwante Böses, denn dem ersten Anfall in 2003 ging ebenfalls eine „Chemiekeule“ voraus. Das würde auch die „Pause“ von einer Anfallserie zur nächsten erklären, weil sich das Gift ja auch langsam abbaut. Kurz nach Erfahrungsberichten im I-Net gesucht: empfindliche Tiere kann das arg aus dem Gleichgewicht bringen. Immerhin hat die Wurmkur Zwacki ebenfalls eine kahle Stelle am Rücken beschert, die heute nun so langsam wieder mit Fell bedeckt ist.
Wie konnten wir das nur übersehen haben, wo doch die toxische Ursache gleich zu Anfang im Gespräch war ? Manchmal ist man blind und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Das Gespräch gestern mit unserer Therapeutin (unsere TÄ hatte einen Notfall und war nicht anwesend) dauerte lange und war recht aufschlussreich. Sie selbst lebt ebenfalls mit 3 Katzen, die unter Epilepsie leiden, allerdings mit sehr viel schlimmeren Anfällen als unser Justin. Es gibt für sie keinen Zweifel daran, dass die Vergiftung Auslöser für die Anfälle war. Deshalb wird Justin jetzt entgiftet, danach wird sein Immunsystem stabilisiert.
Es mag sich wie ein Märchen lesen, wenn ich euch erzähle, dass es gestern einen Moment der Umkehr gab. Als mir die Ursache bewusst wurde, ich in der Küche stand und immer wieder daran dachte, kam der kleine Mann zu mir. Er schmiegte sein Köpfchen an meines, flehmte mir am Ohr und gab die gewohnten Justin-will-Fressen-Töne von sich. Wie lange hatte ich die nicht mehr gehört ? Seit diesem Moment hat sich alles verändert, er liegt wieder mit Zwacki im Korb (Zwacki hatte ihn die Anfallzeit gemieden wie der Teufel das Weihwasser) und hat ständig Hunger. Zudem trinkt er wieder mit Freude am Trinkbrunnen – was uns wirklich in der Zeit davor Sorge bereitet hat, denn trinken sahen wir ihn nicht.
Den TA-Termin heute haben wir wie auch das letzte Mal abgesagt. Wir warten jetzt die Entwicklung der Entgiftung ab und stressen Justin nicht erneut mit einer stressigen Fahrt und einem Wechsel der Umgebung. Statt dessen bekommt er ganz viel Liebe und Zuneigung, sein tägliches Reiki und nun täglich Nassfutter (das hat er sich so gewünscht).
Ich danke euch von ganzem Herzen für eure Unterstützung, das hat sehr geholfen und fühlte sich immer so kraftvoll an ! *drück*
Weil wir noch eine Menge Schlafdefizit haben, mache ich es etwas kürzer heute. Doch wissen sollt ihr es…
Zur Vorbereitung auf das gestrige Gespräch hatte ich eine Art „Anfalltagebuch“ erstellt, Dank Forum war das ja alles gut dokumentiert, der schmerzhafte Rest tief in der Erinnerung. Zum Schluss fügte ich eine Rubrik „Besonderheiten“ ein, alles, was nicht normal gewesen war und Stress hervorgerufen haben konnte. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: alle Tiere haben im Juni, genau 3 Tage vor dem ersten Anfall eine Spot-on-Flohkur bekommen, im Juli erneut eine gegen Würmer, 4 Tage vor der nächsten Anfallserie. Mir schwante Böses, denn dem ersten Anfall in 2003 ging ebenfalls eine „Chemiekeule“ voraus. Das würde auch die „Pause“ von einer Anfallserie zur nächsten erklären, weil sich das Gift ja auch langsam abbaut. Kurz nach Erfahrungsberichten im I-Net gesucht: empfindliche Tiere kann das arg aus dem Gleichgewicht bringen. Immerhin hat die Wurmkur Zwacki ebenfalls eine kahle Stelle am Rücken beschert, die heute nun so langsam wieder mit Fell bedeckt ist.
Wie konnten wir das nur übersehen haben, wo doch die toxische Ursache gleich zu Anfang im Gespräch war ? Manchmal ist man blind und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Das Gespräch gestern mit unserer Therapeutin (unsere TÄ hatte einen Notfall und war nicht anwesend) dauerte lange und war recht aufschlussreich. Sie selbst lebt ebenfalls mit 3 Katzen, die unter Epilepsie leiden, allerdings mit sehr viel schlimmeren Anfällen als unser Justin. Es gibt für sie keinen Zweifel daran, dass die Vergiftung Auslöser für die Anfälle war. Deshalb wird Justin jetzt entgiftet, danach wird sein Immunsystem stabilisiert.
Es mag sich wie ein Märchen lesen, wenn ich euch erzähle, dass es gestern einen Moment der Umkehr gab. Als mir die Ursache bewusst wurde, ich in der Küche stand und immer wieder daran dachte, kam der kleine Mann zu mir. Er schmiegte sein Köpfchen an meines, flehmte mir am Ohr und gab die gewohnten Justin-will-Fressen-Töne von sich. Wie lange hatte ich die nicht mehr gehört ? Seit diesem Moment hat sich alles verändert, er liegt wieder mit Zwacki im Korb (Zwacki hatte ihn die Anfallzeit gemieden wie der Teufel das Weihwasser) und hat ständig Hunger. Zudem trinkt er wieder mit Freude am Trinkbrunnen – was uns wirklich in der Zeit davor Sorge bereitet hat, denn trinken sahen wir ihn nicht.
Den TA-Termin heute haben wir wie auch das letzte Mal abgesagt. Wir warten jetzt die Entwicklung der Entgiftung ab und stressen Justin nicht erneut mit einer stressigen Fahrt und einem Wechsel der Umgebung. Statt dessen bekommt er ganz viel Liebe und Zuneigung, sein tägliches Reiki und nun täglich Nassfutter (das hat er sich so gewünscht).
Ich danke euch von ganzem Herzen für eure Unterstützung, das hat sehr geholfen und fühlte sich immer so kraftvoll an ! *drück*
