Als wir Donnerstag in Richtung Mama fuhren, hielten wir kurz am Stall an. Ich hatte was vergessen. Gott sei Dank! Herr Teti kam an und humpelte böse.
Also Kater in den Korb gepackt, hektisch nach einem TA auf der Strecke gesucht, wo er auch ein paar Tage bleiben kann. Nach drei Telefonaten endlich einen gefunden, hingefahren. Wir kamen auch sofort dran, eine sehr nette Ärztin hat er nun, die auch sofort sagte, das müsse operiert werden. Das Stückchen Ballen musste komplett entfernt werden, es war fast bis auf den Grund angerissen.
So geschah es dann gleich eine Stunde später. Ich bin bloß froh, dass wir ihn noch gesehen haben, denn wenn der damit rumgelaufen wäre, hätte sich das gewiss böse entzündet und wir hätten am Ende mehr abnehmen müssen, als nur ein Stück Ballen. *puh*
Aber da am Stall niemand ist, der ihn betreuen kann, er freiwillig auch nicht drin bleibt, muss Teti nun in der TA-Praxis verweilen. Am Dienstag darf er heim, und gut, dass das auffem Dorf so geil klappt. Ich habe eine Freundin angerufen und gefragt, ob sie ihn holen kann, und deren Arbeitskollege wohnt in dem Dorf, wo der TA ist. So wird nun am Dienstag ein uns völlig unbekannter Mann unseren Kater beim TA abholen, am Stall aussetzen, den Korb vor die Türe stellen, die Rechnung bekomme ich geschickt.
Knapp über 100 Öken kostet der Spaß, aber es nutzt ja nix.
Habe zur Belustigung der TA-Helferin schon 2 x angerufen, um zu fragen wie es der Katze geht. Sie fragt immer "Wollen Sie ihn selbst sprechen?" ...
Es heilt gut, er benimmt sich gut, darf immer mal raus und rumlaufen, schläft viel und frisst gut. Dienstag bekommt er noch ein Langzeitantibiotikum und dann muss nichts mehr behandelt werden - dann muss es einfach noch ausheilen. Verband und so sind nicht notwendig - den würde er auch eh abpropeln.
Trotzdem - ich weiß, er hasst es eingesperrt zu sein. Schickt ihr ihm bitte ein paar positive Gedanken? Damit er nicht zu traurig ist, in der Fremde, so eingesperrt?





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