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von Finja » 26. Februar 2009, 07:24
Vielleicht habt ihr mir einen Rat. In unserer Nachbarschaft "durfte" eine Katze in den letzten 2 Jahren 5 x Junge bekommen. Die meisten Tiere wurde weggegeben, aber aus jedem Wurf durfte 1 Katze bleiben. Das damals sehr junge Kätzchen hat mir sehr leid getan, weil sie nur als Gebärmaschine missbraucht wurde - jetzt ist sie GsD sterilisiert. Aber nun zum eigentlichen Problem. Den Katzen scheint es in ihrem Zuhause nicht besonders gut zu gefallen. Unserer Nachbarin haben die Katzen wohl leid getan. Sie füttert sie, lässt sie in ihre Wohnung. Die Katzen lauern morgens schon, bis sie ihren Rolladen aufmacht und dann schwupps rein. Wenn es dabei bleiben würde, hätte ich kein Problem damit. Wenn unsere Nachbarin nicht da ist, machen es sich die Katzen auf unserem Hof bequem und verscheuchen sogar unsere Hauskatze. Wenn es zu kalt wird, gehen sie in die Garagen, weil unser andere Nachbar die Garage immer offen lässt. Tja, und in der Garage sche..... sie dann überall hin. Auf die Kreissäge meines Mannes, drunter, auf die Fahrräder.... es ist echt ätzend. Habt ihr mir einen Rat, wie ich die Katzen da wieder wegbekommen. Bis jetzt ist es ja noch so kalt, dass die Sch... immer hinfriert, aber im Sommer - ich mag gar nicht dran denken. Vor kurzem hatten sie es geschafft, in unser Treppenhaus zu kommen. Ich mach die Wohnungstür auf und schwupps rennen 2 Katzen rein. Die haben sich so schnell verkrochen, dass ich sie fast nicht mehr aus der Wohnung gebracht habe und ich musst gerade da schnell zu einem Termin.
Ich mag Katzen, aber so nicht.
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Finja
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von Teti » 26. Februar 2009, 07:50
Sie haben sich an ihr Umfeld gewöhnt, da hilft es auch nicht viel mit dem Besitzer zu sprechen - das wird sicher schwierig. Die Garage ist sich er nur im Winter ein Problem, denn Katzen verscharren gewöhnlich ihre Hinterlassenschaft - nur im Winter geht das schlecht, im Sommer werden sie dafür auf die Blumenbeete ausweichen. Du könntest es mal mit ordentlich Pfeffer versuchen - sie haben ne feine Nase und Pfeffer wird ihnen gar nicht gefallen, in der trocknen Garage verfliegt der auch nicht so schnell, aber dafür bräuchtest Du auch ne "Menge" Pfeffer. "Verscheuchen" kannst Du sie eigentlich nur, wenn Du ihnen klar machst, hier isses nich schön, hier riechts nach Ärger. Das geht ganz gut mit ner Spritzpistole, heißt aber im Gegenzug, Du mußt Dich auch die Lauer legen und ihnen jedes mal eine verpassen. Schwierig 
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Teti
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von robbie_karotte » 26. Februar 2009, 09:21
Es muss garnicht bedeuten, dass sich die Erstbesitzer nicht drum kümmern. Unser Kater, obwohl recht dick und gut versorgt, geht auch gerne in der Nachbarschaft auf Suche nach vollen Näpfen. Ich laufe ihm zwar nach und versuche, die Futterquellen einzudämmen, aber leider ist immer wieder jemand so blöd, den "armen" Viechern was hinzustellen. Dabei ist er mit 5,7 kg wirklich nicht das Abbild einer unterernährten Katze und Dank Halstuch kann man auch erkennen, dass er einen Besitzer hat.
Das hilft natürlich nicht gegen die Revierbesetzung bei dir. Da kannst du nur mit etwas Geduld versuchen, es den Gastkatzen unbequem zu machen. Wenn sich eure Hauskatze nicht wehrt, ist es natürlich traurig, aber auf die Revierkämpfe haben wir leider keinen Einfluss, das müssen die Tiger schon unter sich ausmachen. Aber ich bin bei Teti - im Sommer werden sie es wahrscheinlich einbuddeln.
Die bekloppte Alte aus dem grünen Haus.
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von Tigo » 26. Februar 2009, 10:07
Dass das ärgerlich für Euch ist, kann ich nachvollziehen. Was sich mir jetzt nicht so recht erschließt ist, wie sie in Eure Garage reinkommen??  Steht die denn immer automatisch offen, wenn der Nachbar seine offen stehen läßt?? Wenn ja, wäre das meine erste Maßnahme, nämlich den Nachbarn zu den Scheißhaufen dazu rufen und ihn bitten, künftig entweder das Tor zu schließen, oder aber die Hinterlassenschaften zu beseitigen. Den ins Haus stürmenden Katzen würde ich wirklich wie von Teti beschrieben zu Leibe rücken. Wir hatten das Problem hier anfangs auch, dass die Katze unserer Nachbarn von der Vorbesitzerin gewohnt war, auch hier rein zu dürfen. Sobald die Türe nur mal 2 Minuten offenstand, war sie im Haus. Ich habe sie das erste halbe Jahr nur immer verscheucht und mit ihr geschimpft, dann hatte sie es. 
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von Finja » 26. Februar 2009, 10:22
Tigo, wir haben eine Gemeinschaftsgarage, d.h. 4 Garagen am Stück. Es hat zwar jeder sein eigenes Tor, aber innen drin gibt es keine Unterteilungen. Unsere Garage wird nicht als solche genutzt, da steht das Handwerkszeugs von Männe, die ganzen Fahrräder und das ganze Gerümpel, das nicht im Keller Platz hat. Da gibt es schon kuschelige Ecken, in die sich Katzen zurückziehen können, wenn es draußen zu kalt ist. Da jeder der anderen wenn sie kurz mit dem Auto davon fahren, die Tore offen lassen, weißt du natürlich nie, wer jetzt das Tor offen gelassen hat. Wir haben das mit den Haufen auch schon der Nachbarin gesagt, die sich um die zweiwohnigen Katzen kümmert. Da waren die Katzen gerade bei ihr uns sie sagte nur: Ihr bösen Katzen, dass könnt ihr doch nicht machen..... Robbi, der Erstbesitzer kümmert sich schon um die Katzen. Die Katzen sind allerdings lieber unterwegs und an anderen kuscheligen Plätzen, da es daheim sehr laut zugeht, die Kinder die Katzen ärgern und sie einfach rausgesperrt werden, wenn die "Dosis" nicht da sind. Die Mutterkatze hat ihre Kleinen schon zweimal während der Zeit zur Welt gebracht, als die Dosis im 4-wöchigen Urlaub waren. Klar kam da die Ansage an die Nachbarn nach der Katze zu schauen - aber wie willst du überwachen, wann es bei der Katze so weit ist. Beim letzten Mal kamen die Babys dann hinter dem Sofa der dementen Oma zur Welt, die dann nicht wusste, was sie tun soll. "Unsere" Hauskatze ist leider schon ziemlich betagt und kann sich gegen die jungen Wilden hat nicht mehr durchsetzen. Mit einem der Kater hat sie Waffenstillstand geschlossen. Sonst zankt sich sich schon mit den anderen, ist aber halt nicht mehr so flink und kräftig wie die. Mit den Original-Dosis zu reden bringt nicht viel, die sehen das alles "ohne Probleme - es sind ja nur Tiere, die wissen sich zu helfen". Wenn ich mehr Zeit hätte, täte ich mich wirklich mal in der Garage verschanzen und mit Wasser sprühen. Und hoffentlich gehen sie im Sommer wirklich in die Wildnis zum Verscharren.
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Finja
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