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Simon Beckett - Kalte Asche

Beitragvon yuva » 25. September 2008, 07:48

Nach "Chemie des Todes" bin ich voller Erwartungen an dieses Werk herangegangen - und wurde nicht enttäuscht. Wieder gruselig spannend erzählt, packend und atmosphärisch. Insbesondere das Ende hat mich erschreckt - hat noch jemand das Buch gelesen?

Aus der Amazon.de-Redaktion
Merkwürdig sieht die verbrannte Leiche aus, die der forensische Anthropologe David Hunter auf der abgelegenen Hebriden-Insel Runa zu Gesicht bekommt. Durch die unglaubliche Hitze des Feuers ist sie fast gänzlich zu Asche zerfallen -- bis auf Beine und Füße, die fast unversehrt in den Raum ragen. Auch in der Umgebung des unmittelbaren Tatorts hat das Feuer kaum Schaden angerichtet: anders als wenig später, als das Gemeindehaus der Insel, ein Wohnwagen mitsamt des darin wachenden Polizisten und ein Boot inklusive einer allzu neugierigen Reporterin in Flammen aufgehen. Denn auf Runa treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der im Schatten des Rauchs seine dunkle Vergangenheit verbergen will. Bei der Suche nach der Wahrheit sind David Hunter, der Dorfpolizist und sein pensionierter Kollege ganz auf sich allein gestellt. Nach einem Sturm ist Runa von der Außenwelt abgeschnitten...
„Konzentriere dich auf das Rätsel!“ lautet ein Motto Hunters. Simon Beckett, der mit dem Bestseller Die Chemie des Todes einen sensationellen Durchbruch erlebte, hält sich in Kalte Asche nicht an diese Devise. Viel Zeit braucht er, bis seine Geschichte in die Gänge kommt. Und viel Zeit braucht er auch, um seine Figuren zu entwickeln: So lange, bis sie dem Leser -- ebenso wie Hunter -- sympathisch oder eben unsympathisch geworden sind.

Diese Taktik erweist sich im Verlauf der Handlung als geschickter Schachzug. Denn auf diese Weise kann man quasi hautnah miterleben, wie schwer dem Forensiker, der schon in Die Chemie des Todes der Hauptheld war, diesmal die Ermittlungen fallen. Denn die Leichen sind eben keine bloßen Leichen mehr, die er auf den Seziertisch bekommt, sondern sie waren einmal, wenn auch entfernte, Bekannte. So raubt die Geschichte, die Elemente des Kammerspiels und des Schauerromans mit einbezieht, bis zum dramatischen Ende ihren Lesern doch das ein oder andere Mal den Atem. Kalt jedenfalls lässt der spannende Roman einen nicht.
Liebe Grüße, Ramona

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Re: Simon Beckett - Kalte Asche

Beitragvon yoshi » 25. September 2008, 09:27

ich habs im Urlaub gelesen
war eine nette Urlaubslektüre, nicht mehr, nicht weniger
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Re: Simon Beckett - Kalte Asche

Beitragvon Schnubsel » 6. Oktober 2008, 11:23

Schlecht wars wirklich nicht, aber so ganz hab ich den Schluss einfach nicht verstanden :oops:
Schnubsel
 

Re: Simon Beckett - Kalte Asche

Beitragvon Nina » 7. Oktober 2008, 14:35

Ich fand es so gut, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Für mich noch eine Steigerung zu "Chemie des Todes".

Das Ende habe ich zwar verstanden, hoffe aber, dass das nicht Realität ist (um hier nichts zu verraten).
Viele Grüße von Nina!
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Re: Simon Beckett - Kalte Asche

Beitragvon Gytha » 2. November 2011, 10:06

Ist es nicht schön, dass man bei Buchkäufen auch nach Jahren noch hier gute Hinweise bekommt? :D

Ich habe "Kalte Asche" auch an zwei Tagen ausgelesen und fand es insgesamt sehr stimmig, atmosphärisch dicht und vor allem sehr spannend. Und das Ende hat mich so neugierig gemacht, dass ich mir gleich den dritten Band um Dr. Hunter heruntergeladen habe ;)
Gruß
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Re: Simon Beckett - Kalte Asche

Beitragvon Schwester S » 7. August 2012, 12:27

auch von Beckett hab ich alle Bücher gelesen, am besten fand dich die David Hunter Reihe. Den Voyeur fand ich ziemlich bescheuert und enttäuschend.
Schwester S
 

Re: Simon Beckett - Kalte Asche

Beitragvon SophieS » 9. Dezember 2013, 10:48

Ich fand "Kalte Asche" auch noch einen Tick besser als "Chemie des Todes".
Momentan bin ich an "Leichenblässe" (gerade angefangen) und frag mich schon, was ich danach lese.
Liebe Grüße, SophieS

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