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von Camille » 13. März 2009, 14:51
Ich drück mich schon seit fast 2 Wochen, hier zu schreiben. Es fällt mir so schwer, es nochmal aufzuschreiben.
Heute vor 2 Wochen ist unsere Minka etwas schwach auf den Beinen gewesen, es sah aus, als ob eines ihrer Beine schmerzte. Da es schon abend war, wollte ich am nächsten Tag zum Tierarzt. In der Nacht hat sie sich dann ins Zimmer meiner Tochter geschleppt. Meine Tochter ist aufgewacht und hat sie entdeckt, sie konnte sich kaum mehr bewegen.
Wir sind noch in der Nacht nach Rosenheim in eine Tierklinik gefahren. Der Arzt hat erst eine völlige Unterzuckerung festgestellt und dann einen Nierentumor. Die Blut- und Nierenwerte waren noch ziemlich in Ordnung. Er meinte, er könnte sie übers Wochenende wieder soweit aufpäppeln und ich hätte dann überlegen können, ob der Tumor operiert werden soll oder nicht.
Übers Wochenende ist es ihr dann besser gegangen, der Tierarzt blieb mit mir in Kontakt. Aber als ich sie am Montag abend wieder nach Hause holen wollte, ging es ihr trotz der Infusionen wieder fast so schlecht, wie zuvor, sie konnte gerade noch sitzen und ich glaube, sie hat mich gar nicht mehr erkannt. Es war einfach jämmerlich. Da hab ich sie einschläfern lassen.
Das allerschlimmste ist, dass sie die letzten drei Tage nicht mehr bei uns war, ich fühle mich darüber so elend. Aber wir hatten ja gehofft, dass sie nochmal heim kann, und vielleicht noch einige Monate oder vielleicht sogar ein Jahr mit dem Tumor leben kann. Sie hatte ja überhaupt noch keine Symptome, außer dass sie über den Winter ein wenig ruhiger geworden war. Sie sah noch wunderschön aus, hat gefressen und sich geputzt und alles.
Wir vermissen sie so sehr.
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Camille
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von Topolina » 13. März 2009, 14:59
och mensch  Das tut mir leid!
"Du weißt nicht mehr wie Blumen duften, kennst nur die Arbeit und das Schuften ...so geh´n sie hin die schönsten Jahre, am Ende liegst Du auf der Bahre und hinter Dir da grinst der Tod: Kaputtgerackert - Vollidiot!" Joachim Ringelnatz
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von evalotte » 13. März 2009, 15:00
Oh Camille, das tut mir sehr leid für euch Aber so sind eurer Minka sicherlich grössere Schmerzen erspart geblieben. Lass dich drücken ![zufrieden :]](./images/smilies/pleased.gif)
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von Gytha » 13. März 2009, 15:04
Oh nein, nicht Minka..... Camille, das tut mir so leid für das kleine, tapfere Mädchen und für euch. Aber ich weiß, dass sie geliebt und umhegt wurde bei euch und ein wunderschönes Katzenleben hatte. Gute Reise über die Regenbogenbrücke, kleine Minka, irgendwann werde ich dich hoffentlich dort drüben auch mal kennenlernen. Und für dich, Camille, eine herzliche Umarmung 
Gruß Gytha ------------------- Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen. (Heiner Geissler, dt. Politiker)
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von der gatte » 13. März 2009, 15:13
Ach Camille, das tut mir so leid.  Euere Minka wird in der Erinnerung und in eueren Herzen immer weiterleben. Mach es gute kleine Maus... Grüß die unseren ...
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von Teti » 13. März 2009, 15:20
Das tut mir sehr leid, für Minka und für Euch. Ich bewundere all jene, die es schaffen ein geliebtes Wesen gehen zu lassen wenn es an der Zeit ist ...
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von Walpurga » 13. März 2009, 16:12
Oh Camille, wie traurig. Ich fühle mit dir.
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von Sayuhri » 13. März 2009, 16:28
Camille, das tut mir sehr leid. Ich verstehe auch Deinen Kummer darüber, daß sie die letzten Tage in der Klinik war. Aber Du hattest ja keine Wahl und noch die Hoffnung auf ein weiteres gemeinsames Leben. Gräme Dich nicht.
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Sayuhri
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von Alpha1 » 13. März 2009, 16:32
Ich fühle mit dir. Sicher hast du das Beste für sie getan.
Liebe Grüße Alpha
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von Averna » 13. März 2009, 18:07
Camille, es tut mir so leid.
Ich bin sicher, dass eure Minka genau wusste, dass ihr ihr helfen wolltet; sie wollte aber noch einmal bei euch sein und hat sich daher noch einmal aufgerappelt.
Wie viel Herz kostet es, ein geliebtes Wesen gehen zu lassen?
In Gedanken bei euch.
Liebe Grüße Averna Du weißt nie, wie stark du bist. Bis stark sein die einzige Wahl ist, die du hast.
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