Der Neue von E.G.
Kurzer Abriss der Handlung:
Nach Wochen der Einsamkeit fernab von London kehrt Thomas Lynley in die City zurück. Als Isabelle Ardery, eine Kollegin aus vergangenen Tagen, ihn um Unterstützung bei einem komplizierten Mordfall bittet, zögert er kurz – und tut ihr dann den Gefallen. Während Ardery im Laufe der Ermittlungen zusehends ins Kreuzfeuer der Kritik gerät, besinnt Lynley sich seiner früheren Stärken. Und seiner genialen Ermittlungspartnerin Detective Sergeant Barbara Havers …
In Kürze: Lesenswert!
Wer ein eingefleischter E.G.-Fan ist, verschlingt diesen Roman, er liest sich gut, ist sauber recherchiert. Es sind zwei Erzählstränge miteinander verwoben, die sich erst gegen Ende aufklären. Einmal der Roman, einmal in Form eines soziologischen Gutachtens, der ein altes Verbrechen reflektiert - man hätte ggf. darauf verzichten können.
Ebenfalls schafft ein wenig Verwirrung, dass im Roman der Tod von Lynleys Frau erst 5 Monate zurück liegt, tatsächlich liegt dieser damalige Roman aber schon Jahre zurück.
Ich habe diesen Krimi gerne gelesen und kann ihn auch weiter empfehlen. Muss aber auch sagen, dass ich ein eingeschworener Fan bin.
Mittlerweile schreibt E.G. seit mehr als 20 Jahren in dieser Reihe. Und es gibt eine Reihe anderer Krimi-Autoren, die zwischenzeitlich auf den Platz getreten sind.
Es ist schwer, Konstanz zu halten - zumal ich zugeben muss, dass sich ihre Hauptpersonen nicht in dem Maß weiter entwickeln, wie sie es könnten. Allerdings altern sie auch nicht. Es wird interessant sein, wie sich die Reise entwickelt - sonst wird E.G. auf Dauer ihren Platz nicht halten können.
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