Ich habe meine Kater beide mit "Vorschäden" bekommen, beide hatten als Zwerge Katzenschnupfen. Das hat keinen TA davon abgehalten, es doch zu impfen. Bis ich merkte, sie werden davon krank.
Da ich viel am Stall mit "Freilandkatzen" in Berührung komme, habe ich dann nur noch Seuche impfen lassen, weil ich das schlimmstenfalls an den Schuhen mit reinbringen könnte.
Dann zog ich um, sagte dem neuen TA das auch, dass ich NUR Seuche impfen lassen will. Und der Idiot nahm einfach eine Kombi-Impfe, wie sie leider üblich sind. Linus wäre mir damals fast über den Jordan gegangen.

Seither hat er latent immer Schnupfen, bzw. das Näschen tröpfelt mal, er niest viel und hustet häufiger mal.
In Absprache mit der dann wieder neuen TÄ impfe ich seither gar nicht mehr. Die Kater waren zum Zeitpunkt der kompletten Einstellung der Impferei auch schon 9 Jahre alt, und die TÄ meinte, bis dahin seuchenmäßig durchgeimpft - das reicht ohnehin. Schuhe vor der Türe ausziehen und gut ist's.
Ich würde ehrlich heute gar nicht mehr impfen. Katzenschnupfen per se nicht, und auch gegen Seuche nicht, wenn es wirklich ausschließlich Wohnungskatzen sind. Die negativen Impfreaktionen sind mir einfach zu hoch.
Die Stallkatzen habe ich einmal grundimmunisieren lassen, dann im Folgejahr nochmals beide geimpft. Und nachdem beide dann immer zu den Impfterminen tagelang spurlos verschwunden waren, habe ich es schlichtweg aufgegeben. Sie erfreuen sich beide bester Gesundheit. Und selbst Teti, der so gern mal Revierkämpfe bis auf's Blut ausficht - der heilt sich selbst mit solcher Macht, dass es einfach beeindruckend ist. Er läßt sich schlecht verarzten, aber sein Körper hat auch bisher die notwendige Kraft besessen, selbst mit schwer vereiterten Wunden fertig zu werden. Als es mir im Frühjahr/Sommer mal zu schlimm war (weil am Näschen), habe ich ihn einmal unter Protest zum TA geschafft, und ihm dann selbst noch 3 x Antibiotika daheim gespritzt.
Lange Rede - kurzer Sinn: Reine (!) Wohnungskatzen würde ich nicht impfen lassen.
