...und wenn wir blind, taub und in uns gefangen sind; werden sanfte Pfoten uns ans Licht führen...
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Re: Hommage an MerliSchön zu lesen, dass Dir die Maus die Sprache wiedergibt
...und wenn wir blind, taub und in uns gefangen sind; werden sanfte Pfoten uns ans Licht führen... rlm
Das Glück ist kein Reiseziel, sondern eine Art zu reisen.
Re: Hommage an MerliKlein Merli kam zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort.
Wie sieht es mit der anderen "Bande" aus? Ist Merli jetzt voll integriert? Was braucht es eigentlich Träume wahr werden zu lassen? Mut. Einfach nur Mut.
Re: Hommage an MerliDanke, ihr Lieben. *herz*
Rlm, wie schön, dich wieder zu lesen, besonders jedoch… du weißt schon. *großefreude* Ein berührender Gedanke, das mit dem zeitweisen Verlust der Sinne und der Rückkehr ins Licht… diese sanften Töne schwingen viel höher, weil sie dorthin ankommen, wo Worte bei Ankunft schon längst verschallt sind. Nettsche, da hast du ohne Einschränkungen Recht. Die Zusammenführung ist schon seit einiger Zeit abgeschlossen. Entgegen meiner sonstigen Gepflogenheit habe ich die Geschichte diesmal nicht „protokolliert“, was bei den anderen bisher immer der Fall war, es ergab sich wegen der Umstände einfach nicht. Dass Merli unkompliziert ist, das deutete sich ja schon zu Anfang an. Die erste Zeit verbrachte sie viel Zeit unter dem Sofa, kam nur ab und an hervor, wenn wir anwesend waren und die anderen Tiere ebenfalls Zugang zum jeweiligen Raum hatten. Sie ging jeden Tag ein wenig weiter, erkundete neue Plätze, verweilte dort auch mal länger. Justin war entgegen unserer Befürchtung der friedlichere Kater von beiden hier. Auch heute ist es Zwacki, wenn es denn vorkommt, dass sich Streitereien anbahnen. Es gibt hier bei uns nicht viele Dinge, die die Tiere nicht dürfen, doch eines wird strikt unterbunden: Mobbing, vorzugsweise an Weibchen mit schwächerem Selbstbewusstsein – was bei Merli nie ansatzweise gegeben war. Merli ist hier ein Teil der Gemeinschaft, sie frisst mit den anderen, schläft friedlich mit den anderen Katzen/Katern in einem Raum und tobt draußen. Gestern sah ich die Maus mit Justin durch den Garten toben, ohne Verhaltensweisen, die in irgendeiner Art nicht spielerisch waren. Die Beiden passen ohnehin gut zusammen, weil sie beim Spielen vom Temperament her recht ähnlich sind. Allerdings fällt deutlich auf, dass Merli die menschliche Gesellschaft deutlich mehr bevorzugt als die zu den Artgenossen. Das zeigt sich morgens, wenn mein Mann aufsteht und füttert. Sie wird nicht müde, auf dem Küchentresen auf und ab zu laufen, immer wieder ihre Streicheleinheiten fordernd (sie weiß ja, dass kurze Zeit später ihre Menschen das Haus zum Arbeiten verlassen). Abends liegt sie oft auf der Couch – wenn das Wetter besser ist, ist sie lieber draußen und inspiziert – liegt auf dem Bürostuhl neben mir, wenn ich am PC sitze oder ist einfach dort, wo wir Menschen uns aufhalten. Außerdem ist sie eine Mitgrill-Katze Ja, sie war genau zur richtigen Zeit bei uns. Mein Mann und ich haben oft gesagt, dass es unverständlich ist, ein Tier wie Merli einfach zu „vergessen“. Man kann sie nicht vergessen, weil sie so präsent, so eindrucksvoll bei ihren Lieben ist, mit ganzem Herzen und voller Kraft. Was würden wir kämpfen, sollte jemals Jemand versuchen, uns zu trennen ?! Es war gut so, dass es sich so fügte, wie es das tat. ![]() "Wenn du jeden Schmerz gespürt und alle Tränen geweint hast, wenn sie Tropfen für Tropfen auf dein Herz gefallen sind, dann kommt die Weisheit." (alte Indianische Weisheit)
![]() Dampfen macht viel mehr Spaß ! ,-)
Re: Hommage an MerliWeist She, wer auch immer diese kleine Maus "vergessen" hat, er hat es ganz einfach nicht verdient ihre Liebe und Zuneigung zu erhalten. Im Grunde hat es sich so gefügt, wie es richtig ist. Und Merli hat ihren Platz gefunden. Da, wo sie glücklich sein kann und geliebt wird.
Was braucht es eigentlich Träume wahr werden zu lassen? Mut. Einfach nur Mut.
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